AFM Futsal Maniacs Nachwuchs

Futsal ist die weltweit meistgespielte Hallensportart. In der Schweiz befindet sich Futsal im Wachstum und kann (noch) als Randsportart bezeichnet werden. Weltweit haben bereits über 130 Länder Futsal in das bestehende Programm aufgenommen. Die FIFA ist von der Attraktivität und Zukunftssicherheit der Sportart überzeugt. Durch die zunehmende Urbanisierung und das Bevölkerungswachstum wird es immer schwieriger werden, Platz für Rasenfelder zu finden. Diese Entwicklung wird die Tendenz, auf kleineren Feldern zu spielen, noch verstärken. Schon heute geschieht dies in den südamerikanischen Ländern. Praktisch jeder Spieler wächst mit Futsal auf.

Viele international bekannte Fussball wie Robinho, Ronaldinho, Kaká, Messi oder auch Iniesta und Xavi kommen ursprünglich vom Futsal. Nichts desto trotz wird Futsal als Konkurrenz für den Fussball betrachtet. Das Institut für Sportwissenschaften hat sich deshalb im Auftrag des DFB dem Phänomen Futsal angenommen und sich der Frage gewidmet, wie sich Futsal auf den Fussball auswirkt.

Als Versuchsfeld wurde der Schulsport ausgewählt.

 

Die Studie hat folgende Erkenntnisse geliefert:

  • die technischen Fertigkeiten werden stark gefördert
  • die Handlungsschnelligkeit wird gesteigert
  • die Motivation der Spieler durch Erfolgsmomente erhöht sich
  • die Spieler müssen mehr Verantwortung im Spiel übernehmen
  • das geringere Verletzungsrisiko durch spezifische Regeln erhöht die Attraktivität
  • es eine optimale Abwechslung zum konventionellen Fußballtraining ist

Die Studie hat somit aufgezeigt, dass sich Futsal positiv auf die Entwicklung von fußballspezifischen Fertigkeiten auswirkt. AFM Futsal Maniacs möchte in Zukunft vermehrt den Nachwuchs fördern und hat sich zum mittelfristigen Ziel gesetzt, eine eigene Juniorenabteilung aufzubauen. Ziel soll es sein junge, motivierte Spieler in den Wintermonaten für den Futsalsport zu begeistern, zu fördern und im technischen Bereich weiterzuentwickeln.

 

Zur Futsal Studie des DFB